1. Tipps für den Umzug mit Katzen

- Während des Packens und dem eigentlichen Umzug sollte

  sich die Katze an einen ruhigen Ort zurückziehen können  (z.Bsp. geschlossenes vertrautes Zimmer, ausgestattet mit .Katzenklo) oder falls gewöhnt, draussen gelassen werden.

- Die alten Katzenmöbel ( Futternapf, Klo,

   Kratzbaum etc. )- zumindest die ersten

   Wochen am neuen Ort- benutzen.

- Am Umzugstag das gewohnte Katzenklo

  mit etwas verunreinigtem (nach Urin

  dieser Katze riechendem) Einstreu neu am .permanent vorgesehenen Ort aufstellen

   und der Katze dies einmal zeigen.

- Ein Tuch oder eine Decke auf 

  welchem die Katze bisher gern    .lag, sollte (ungewaschen) auch an  .einem möglichst störungsfreien Ort .im neuen Haushalt platziert und  .der Katze gezeigt werden.

- Die Katze braucht etwas Ruhe und Zeit um sich an die  .neuen Umstände zu gewöhnen; man sollte sie zu nichts  . ."zwingen" mit einer Ausnahme:

- Obwohl die Katze den neuen Ort zuerst 

   gründlich erkunden wird, sollte schon zu

   Beginn ihr Napf am neu vorgesehenen Ort

   mit gewohnten ( geliebten ) Futter

   bereitstehen.

- Falls sie später ( wieder ) Auslauf haben wird, sollte sie

    mindestens zwei Wochen drinnen gehalten werden, bis

    sie gelernt hat, "hier bekomme ich regelmäßig mein

   geliebtes Futter und den regelmäßigen sozialen Kontakt

   mit dem geliebten Menschen".

2.Infos zur polyzystischen Nierenerkrankung- kurz PKD genannt

PKD- die Erkrankung/ der Erbgang

Die polyzystische Nierenerkrankung ist eine weit verbreitete Erbkrankheit, die Perserkatzen und ihre Abkömmlinge betrifft. Weltweit leiden rund 38% der Perserkatzen an dieser Erkrankung, was einen Anteil von

6% an der Gesamtkatzenpopulation ausmacht. Somit kann die PKD als bedeutendste vererbte Erkrankung bei der Katze angesehen werden. Die PKD wird dominant vererbt, das bedeutet, dass ein bereits betroffenes Allel zu dieser Erkrankung führt. Neben der Bildung von Zysten in Leber und Bauchspeicheldrüse kommt es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Zysten in der Niere, die letztendlich das Nierenversagen verursachen, das zum Tode einer betroffenen Katze führt. Die PKD tritt im jugendlichen Alter der Katze auf und kann mittels Ultraschall leider frühestens mit dem Auftreten erster Krankheitserscheinungen im Alter von ca. 8 Monaten diagnostiziert werden. Seit geraumer Zeit wird in Deutschland ein Gentest zum Nachweis von PKD angeboten.

PKD- der DNA- Test

Der Test wird vorwiegend angewendet bei Perserkatzen und Persermischlingen. Bei der Maine Coon und der Heiligen Birma kann man momentan noch nicht von einem 100%igem sicheren Testergebnis ausgehen, deshalb nimmt man momentan noch Abstand, diese beiden Rassen auszutesten.

Aktuelle Forschungsergebnisse erlauben und bestätigen nun

 auch den DNA- Test bei Birma's laut LABOKLIN vom 26.10.2006.

Ist der Nachweis positiv, kann man davon ausgehen, dass sich durch ein defektes Protein Zysten in der Niere ausbilden werden. Bei einem negativen Befund kann nicht mit vollständiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass weitere bislang unbekannte Mutationen zur PKD- Erkrankung führen können.

PKD- Untersuchungsmaterial und Kosten

Zum Nachweis des Testes werden 0,2 ml EDTA- Blut benötigt. Man kann auch mittels Backenabstrich ( mit einer Spezialbürste ) PKD austesten lassen, allerdings ist dies von Labor zu Labor unterschiedlich und wird auch in den meisten Fällen eher abgelehnt. Das Ergebnis liegt ca. eine Woche nach Erhalt der Probe vor.

Ein PKD- Test kostet im Labor zwischen 40€ und 60€ zzgl. Mwst., nicht zu vergessen die Blutentnahmegebühr beim Tierarzt sowie entstehende Portokosten.

 

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